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13.06.2017

18:10 Uhr

Vorschlag der EU-Kommission

Brüssel will mehr Kontrolle über Clearing

VonMichael Brächer, Ruth Berschens, Katharina Slodczyk

PremiumDie Europäische Union holt zu einem harten Schlag gegen die Londoner City aus: Der lukrative Derivatehandel soll nach dem Brexit womöglich auf den Kontinent verlagert werden. Das zeigt eine neue Verordnung.

Die EU-Kommissare wollen mehr Kontrolle über das Euro Clearing. picture alliance / Winfried Roth

Europäische Kommission in Brüssel

Die EU-Kommissare wollen mehr Kontrolle über das Euro Clearing.

Frankfurt/Brüssel/LondonDie Europäische Union holt zu einem harten Schlag gegen die Londoner City aus: Große Clearinghäuser müssen damit rechnen, dass sie den auf Euro lautenden Derivatehandel nach dem britischen EU-Austritt nicht mehr von London aus abwickeln können. Nach dem Brexit könnte die City das Recht auf die Verrechnung (Clearing) von Euro-Derivaten verlieren. Das geht aus einem Entwurf für eine neue Marktinfrastruktur-Verordnung hervor, den die EU-Kommission am Dienstag vorgelegt hat.

Demnach kann ein Clearinghaus mit „signifikanter systemischer Bedeutung“ für die Geldpolitik und den Finanzmarkt Europas seine Zulassung für Geschäfte in der EU verlieren, wenn es von einem Drittstaat aus operiert. Welche...

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