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29.09.2016

15:05 Uhr

Wandel in der Finanzbranche

Tristesse 4.0

VonDaniel Schäfer

PremiumCommerzbank-Chef Zielke will das traditionelle Geldhaus in ein cooles Technologieunternehmen verwandeln. Der radikale Umbau ist sinnbildlich für den schwierigen Weg, den alle Geldhäuser vor sich haben. Ein Kommentar.

Der Umbau des Instituts ist alternativlos. dpa

Commerzbank in Frankfurt

Der Umbau des Instituts ist alternativlos.

Wenn es tatsächlich noch Zweifler am desolaten Zustand der europäischen und ganz besonders der deutschen Großbanken geben sollte, sei ihnen ein Blick auf die neue Strategie der Commerzbank angeraten. Deutschlands zweitgrößte Bank soll nach den Plänen ihres Vorstandschefs Martin Zielke drastisch umgebaut werden – das Handelsgeschäft eingedampft, die Bank radikal digitalisiert, auf Privat- und Firmenkunden konzentriert und 9600 ihrer Stellen abgebaut werden. Und was soll am Ende des an sich goldrichtigen Totalumbaus herauskommen? Sechs Prozent Eigenkapitalrendite – und das erst Ende 2020.

Eine Zahl, die vieles sagt über die traurige Lage der großen Banken, die eingeklemmt sind zwischen Niedrigzinsen, harter...

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