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01.02.2017

05:59 Uhr

Was die Institutschefs in NRW verdienen

Gut versorgt bei der Sparkasse

VonElisabeth Atzler, Eike Hagen Hoppmann

PremiumDie NRW-Sparkassen legen mehr als eine halbe Milliarde Euro für den Ruhestand ihrer Vorstände beiseite. Eine Auswertung des Handelsblatt zeigt: Wegen der chronischen Niedrigzinsen wird die Belastung immer größer.

Zumindest die Chefs der allergrößten NRW-Sparkassen scheinen ähnlich gut zu verdienen wie Topmanager in privaten und genossenschaftlichen Banken. dpa

Sparkassen

Zumindest die Chefs der allergrößten NRW-Sparkassen scheinen ähnlich gut zu verdienen wie Topmanager in privaten und genossenschaftlichen Banken.

FrankfurtMehr als ein Jahr lang haben sich Arndt Hallmann, Chef der Stadtsparkasse Düsseldorf, und der Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel gezofft. Sie stritten um die Höhe der Ausschüttung des Sparkassengewinns. SPD-Politiker Geisel, zugleich Verwaltungsratschef, wollte mehr Geld für die Stadt. Hallmann wollte vor allem die Reserven stärken. Jetzt muss Hallmann gehen, sein Vertrag läuft noch bis Mitte des Jahres. Sollte er danach keinen neuen Job finden, würde er weich fallen: Rund 300.000 Euro, die Hälfte seines Festgehalts, wären ihm sicher.

Dabei hat Hallmann nicht einmal einen besonders lukrativen Vertrag. Die meisten öffentlich-rechtlichen Kreditinstitute gewähren ihren Vorständen eine großzügige Versorgung im...

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