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09.02.2016

06:00 Uhr

Was eine Abschaffung wirklich bedeutet

Finger weg vom Bargeld!

PremiumDie Argumente für ein Ende des Bargelds sind durchaus gewichtig. Doch mit Münzen und Banknoten steht auch die Freiheit auf dem Spiel, warnt Hermann Simon, Gründer und Chairman von Simon-Kucher & Partners. Ein Gastbeitrag.

Der Autor ist Gründer und Chairman von Simon-Kucher & Partners. Pressebild

Hermann Simon

Der Autor ist Gründer und Chairman von Simon-Kucher & Partners.

„Geld ist geprägte Freiheit“, sagte Fjodor Michailowitsch Dostojewski. Dieser Freiheit soll es nun entschiedener an den Kragen gehen. Der Bund will Bargeldzahlungen auf 5.000 Euro begrenzen. In zwölf Staaten Europas gibt es bereits solche Restriktionen. Als weiterer Schritt soll der 500-Euro-Schein aus dem Verkehr gezogen werden. Mit dem wesentlich radikaleren Vorschlag, das Bargeld ganz abzuschaffen, erregte der Harvard-Ökonom Kenneth Rogoff vor zwei Jahren erstmals großes Aufsehen. Doch neuerdings kommen die Befürworter der Bargeldabschaffung auch aus einer ganz anderen Ecke. John Cryan, der Co-Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, bezeichnete kürzlich in Davos „Bargeld als ein Auslaufmodell“.

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