Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

09.12.2016

06:07 Uhr

Wie stabil ist das Weltfinanzsystem?

Mein Geld, Ihre Bank, unser Kartenhaus

VonMichael Maisch, Jens Münchrath, Christian Rickens

PremiumDie Banken sind nach wie vor das größte Risiko für Europas Wirtschaft. Die Rettungsaktionen haben die wahren Probleme nicht gelöst – während die US-Konkurrenz kaum weiß, wohin mit ihrer Kraft. Warum ist das so?

Zurück zu alter Stärke. Tetra Images

Finanzmetropole New York

Zurück zu alter Stärke.

Frankfurt, DüsseldorfDer Magier der Märkte sprach – und er sprach jene Worte, die die Märkte inzwischen so lieben: „Wir stellen sicher, dass die Europäische Zentralbank den Druck aufrechterhält“, sagte EZB-Chef Mario Draghi am Donnerstagnachmittag. Seinen Worten folgen Taten: Das Programm zum Ankauf von Anleihen wird zeitlich bis mindestens Ende 2017 gestreckt und vergrößert sich trotz des geringeren monatlichen Kaufvolumens um 540 Milliarden Euro.

Die Akteure der Weltfinanzmärkte haben verstanden: Die EZB denkt im Gegensatz zu der amerikanischen Notenbank nicht an eine Straffung ihrer Geldpolitik – im Gegenteil. Die Märkte dankten es dem Herrn aus dem 41. Stock des EZB-Towers...

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Herr Jürgen H. Fischbach

09.12.2016, 09:44 Uhr

Tja, schöner Mist, was Kohl und Merkel aus Deutschland gemacht haben. Wir sind erpressbar geworden. Wenn der Euro platzt, ist Deutschland pleite. Aber das ist Deutschland de facto ja sowieso schon. Und wenn nicht, dann bezahlt Deutschland - insbesondere für die Südländer - bis wir schwarz werden. Mein Fazit: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Da hat doch keiner unserer verehrten Politiker mehr einen Plan, wir wir aus diesem Sch... wieder herauskommen.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×