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24.05.2016

14:55 Uhr

Zahlungsabwickler Swift

„Es wird ein vor und ein nach Bangladesch geben“

VonMichael Brächer, Jan Mallien, Katharina Slodczyk

PremiumNach Attacken auf das Herz des Finanzsystems warnt der Chef des Zahlungsverkehrssystems Swift vor weiteren Cyberattacken. Banken müssten gewappnet sein – doch die sehen vor allem Verfehlungen beim Überweisungsabwickler.

Die Arbeit von Swift und dessen Chef ist durch Cyberattacken mehr in den Blick der Öffentlichkeit geraten. PR

Gottfried Leibbrandt

Die Arbeit von Swift und dessen Chef ist durch Cyberattacken mehr in den Blick der Öffentlichkeit geraten.

Frankfurt/LondonAtiur Rahman legte seinen Job „zum Wohl seines Landes“ nieder, denn das wurde ausgeraubt: Rund 81 Millionen US-Dollar erbeuteten Hacker im Februar vom Konto der Notenbank von Bangladesch. Den Notenbankchef kostete der spektakuläre Bankraub den Job. Dabei war sein Haus nur eines von mehreren Opfern.

Offenbar ist eine Reihe von Instituten mit Hilfe der gleichen Masche ausgeraubt worden. Stets schafften die unbekannten Angreifer das Geld über das internationale Zahlungsverkehrssystem Swift ins Ausland. Laut Swift-Chef Gottfried Leibbrandt gab es seitdem mehrere ähnliche Attacken, bei denen aber geringere Summen entwendet wurden.

Der Fall Bangladesch sei ein Wendepunkt für die Finanzbranche:...

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