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24.04.2015

11:00 Uhr

Zinsskandal der Deutschen Bank

Teure Täuschung

VonKatharina Slodczyk, Laura de la Motte

PremiumWegen der Manipulation des Libor-Zinses verhängen die Aufseher eine Milliardenstrafe gegen das Finanzinstitut. Die Ermittler kritisieren, die Deutsche Bank habe die Aufarbeitung erschwert und Beweismittel zerstört.

Die verhängte Strafe ist die bislang höchste Strafe wegen Manipulationen am Libor-Zinssatz. Reuters

Filiale der Deutschen Bank in New York

Die verhängte Strafe ist die bislang höchste Strafe wegen Manipulationen am Libor-Zinssatz.

London, FrankfurtDie Zusage hat sich offenbar als komplett falsch herausgestellt: In einer formalen Bescheinigung an die britische Finanzaufsicht FCA habe die Deutsche Bank versichert, die Systeme und Kontrollen bei der Festsetzung des Referenzzinssatzes Libor seien adäquat. „Tatsächlich gab es zu diesem Zeitpunkt solche Kontrollen und Systeme aber gar nicht“, schreibt die  Behörde in einem am Donnerstag vorgelegten Bericht. Und der Person, die den geforderten Nachweis ausgestellt habe, sei bewusst gewesen, dass sie Falsches verbreitet habe, heißt es weiter.

Das ist eine von einer Reihe von Verfehlungen, die Finanzaufseher jetzt zum Abschluss ihrer Libor-Ermittlungen bei der Deutschen Bank auflisten...

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