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16.11.2015

12:27 Uhr

Zoff zwischen Sparda und Ex-Chef

Kein Friede in Münster

VonElisabeth Atzler

PremiumKnall auf Fall trennte sich die Sparda-Bank Münster von Enrico Kahl. Die Anteilseigner haben die fristlose Kündigung nun abgesegnet, denn die Vorwürfe gegen den Ex-Chef sind heftig. Doch beendet ist die Sache damit nicht.

Der Ex-Chef der Sparda-Bank Münster soll sein Institut finanziell geschädigt haben. Er wehrt sich gegen die Vorwürfe. (Quelle: Pressebild)

Enrico Kahl

Der Ex-Chef der Sparda-Bank Münster soll sein Institut finanziell geschädigt haben. Er wehrt sich gegen die Vorwürfe.

(Quelle: Pressebild)

Frankfurt So etwas kommt bei einer Genossenschaftsbank selten vor: Knall auf Fall trennte sich die Sparda-Bank Münster Mitte Oktober von ihrem langjährigen Chef Enrico Kahl. Am Freitag hat nun auch die Vertreterversammlung, eine Art Hauptversammlung, die fristlose Kündigung Kahls bestätigt. Einstimmig „ohne Gegenstimmen“, wie die Sparda-Bank mitteilte.

Die Vorwürfe gegenüber Kahl, der 17 Jahre an der Spitze der Bank stand, sind heftig. Der 57-Jährige soll private Ausgaben als betriebliche Aufwendungen verschleiert und sich vom Unternehmen erstattet haben lassen. Nach Erkenntnissen der internen Revision der Bank soll es unter anderem um private Feiern und Reisen an verlängerten Wochenenden gegangen sein.

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