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30.01.2017

12:00 Uhr

Zukunft der britischen Finanzwirtschaft

Neuer Kurs ans rettende Ufer

VonKatharina Slodczyk

PremiumLondons Banker hoffen auf die Hilfe Europas, um Umzüge im großen Stil nach dem Brexit zu vermeiden – und argumentieren mit hohen Kosten, die sonst allen in der EU entstehen.

Standort vieler Finanzinstitute. Reuters, Sascha Rheker

Canary Wharf in London

Standort vieler Finanzinstitute.

LondonEs war fast am Ende seiner Rede, als Jon Cunliffe aussprach, was ihm lautstarke Zustimmung einbrachte: Wenn Clustereffekte und ihre Vorteile „in London verschwinden, sind sie für ganz Europa verloren“, sagte der stellvertretende Chef der Bank of England bei einem Festbankett der Bankbranche Ende vergangenen Jahres in der Londoner National Gallery. „Die Fragmentierung der Finanzmarktaktivitäten“, so Cunliffe weiter, werde Kosten verursachen, die alle Volkswirtschaften Europas werden tragen müssen.

Seine Worte waren Balsam auf den Seelen der Banker. Da sprach einer, der sie verstand – im Gegensatz zu der britischen Regierung, bei der die Branche sich im Kampf gegen einen...

Kommentare (1)

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Frau Leane Kamari

30.01.2017, 14:24 Uhr

Wer braucht denn die Londoner Zocker Gruppe wirklich? DAS Zocken per PC kann man heut zu tage auch aus der Sahara, das muss nicht aus dem super teuren London heraus sein, da ist sogar Frankfurt, Paris oder München billiger. Aber halt, die Investment Banker wollen ja im exklusiven Londoner Mayfair wohnen bleiben - das Back Office wird sicher ohnehin vom Kontinent aus bewältigt.

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