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09.05.2016

14:37 Uhr

Anleihekäufe der EZB

Draghi bringt Anleger in die Bredouille

VonDirk Hinrich Heilmann

PremiumImmer deutlicher zeigen sich die Nachteile des massenhaften Anleihekaufs. Langfristig könnte Draghis Drogentrip zu einer Destabilisierung der Märkte führen – weil es immer weniger „safe assets“ gibt. Eine Analyse.

Die Verfechter des „Quantitative Easing“ basteln an der Legende, dass die von ihnen geforderten massiven Aufkäufe von Staatsanleihen endlich die Wende zum Guten für die Euro-Zone gebracht haben. ap

EZB-Präsident Mario Draghi

Die Verfechter des „Quantitative Easing“ basteln an der Legende, dass die von ihnen geforderten massiven Aufkäufe von Staatsanleihen endlich die Wende zum Guten für die Euro-Zone gebracht haben.

BerlinDie Quantitative-Easing-Politik der Europäischen Zentralbank stößt auf immer mehr Kritik bei Politikern wie Ökonomen. Die geldpolitische Lockerung durch den massenhaften Ankauf von Staatsanleihen und anderen Schuldtiteln hat weder die Inflationsrate noch das Kreditwachstum oder die Investitionstätigkeit der Unternehmen kräftig steigen lassen. Stattdessen zeigen sich die Nachteile des QE: Konservative Sparformen lohnen sich nicht mehr, die Geschäftsmodelle vieler Banken geraten ins Rutschen, und die Regierungen verschleppen Strukturreformen, statt die von der Geldpolitik gestiftete Zeit zu nutzen. Noch wenig diskutiert worden ist ein langfristiger Effekt des QE, der die Finanzmärkte destabilisieren könnte. Es geht um das Dahinschwinden von „safe assets“, also...

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