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15.02.2016

11:47 Uhr

Anleihen von Euro-Südländern

Nichts wie weg hier

VonAnke Rezmer, Katharina Slodczyk, Andrea Cünnen

PremiumWegen der Unruhe an den Märkten fliehen Investoren in als sicher geltende Staatsanleihen, allen voran deutsche. Länder wie Portugal meiden sie, die Risikoprämien steigen rasant. Kocht die Euro-Krise wieder hoch?

Anleger misstrauen der neuen Links-Regierung Portugals. dapd

Frau auf einem Balkon in Porto

Anleger misstrauen der neuen Links-Regierung Portugals.

Frankfurt, LondonDie Zahl ist gigantisch. Rund 680 Milliarden Euro hat die Europäische Zentralbank seit vergangenem März in die Hand genommen, um über ihr Anleihekaufprogramm Zinspapiere aus der Euro-Zone zu kaufen. Und jetzt? „Im Prinzip ist EZB-Chef Mario Draghi auf Los zurückgekehrt, und die Euro-Zone erreicht das nächste Krisenniveau“, sagt Dave Chappell, Fondsmanager bei Columbia Threadneedle. Draghis Anleihekaufprogramm habe „zeitweise einige Probleme übertüncht, aber nie richtig gelöst“.

Sorgen wegen China, des fallenden Ölpreises, der schwächelnden US-Wirtschaft und des homöopathischen Wachstums in Europa schüren Ängste vor einer Rezession und treiben Anleger in sicherere Häfen. Dabei trifft das schwindende Vertrauen der Investoren...

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