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04.07.2016

15:38 Uhr

Börsenfusion London-Frankfurt

Gottes Werk und Kengeters Beitrag

VonMichael Brächer

PremiumDie Fusion mit der LSE nannte Deutsche-Börse-Chef Kengeter „gottgewollt“. Nun droht der Brexit, die Hochzeit platzen zu lassen. Sie ist aber zu retten, es muss nur drastisch umgedacht werden. Eine Analyse.

Die Börsenhochzeit zwischen Frankfurt und London gestaltet sich schwierig. dpa

Kurstafel in Frankfurt

Die Börsenhochzeit zwischen Frankfurt und London gestaltet sich schwierig.

Als Carsten Kengeter den Mitarbeitern der Deutschen Börse seine Pläne für die Fusion mit London vorstellte, nannte er sie „gottgewollt“. Vielleicht war das keine so gute Idee, denn seitdem spielt das Schicksal dem Börsenchef übel mit. Hat Kengeter mit seinen Worten himmlischen Zorn auf sich gezogen? Die Wahrheit ist einfacher: Der Börsenchef hat das Brexit-Risiko unterschätzt. Wenn er die Fusion retten will, darf er jetzt auch vor drastischen Änderungen nicht zurückschrecken – und muss notfalls selbst ein Opfer bringen.

Gemeinsam wollen Deutsche Börse und London Stock Exchange zu einer europäischen Superbörse verschmelzen. Dazu haben sie sich auf einen Vertrag geeinigt,...

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