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17.12.2017

16:01 Uhr

Bulle und Bär

Auf dem Meer ist mehr Inflation

VonIngo Narat

PremiumDie Frachtraten für Seetransporte haben sich seit dem Sommer verdreifacht. Das könnte die Inflation anschieben. Der tägliche Kommentar des Handelsblatts analysiert die Entwicklung an den Finanzmärkten.

Die Chinesen importieren viel Kohle und Eisenerz. Doch bei den Frachtern fehlen Kapazitäten. Das könnte die Inflation anschieben. dpa

Exportwirtschaft

Die Chinesen importieren viel Kohle und Eisenerz. Doch bei den Frachtern fehlen Kapazitäten. Das könnte die Inflation anschieben.

FrankfurtWas ist länger als zwei Fußballfelder, hat aber mehr Tiefgang? Ein Massengutfrachter. Die Giganten der Meere müssten momentan Schlagzeilen machen. Doch es gibt keine Nachrichten über die explodierenden Preise im Schiffstransport. Die sogenannten Frachtraten für wichtige Massengüter wie Kohle, Eisenerz und Getreide auf den größten Transportern haben sich seit dem Sommer mehr als verdreifacht. Wer etwas weiter zurück auf das Marktbarometer Baltic-Dry-Index blickt, der stellt verblüfft fest: Die Durchschnittsraten für alle Schiffsgrößen sind sogar sechsmal so hoch wie am Tief vor knapp zwei Jahren. Da hat wahrscheinlich nur der Bitcoin mehr geschafft.

Asien als Inflationstreiber

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