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18.04.2016

20:00 Uhr

Ecofin-Treffen

Staatsanleihen als Risiko

VonRuth Berschens

PremiumDie europäischen Finanzminister beraten über ein Papier, das härtere Regeln für Bonds in Bankbilanzen vorsieht. Doch gegen diese Pläne mit mehreren Optionen regt sich Widerstand vor allem aus Südeuropa.

Jeroen Dijsselbloem (l.), Chef der Euro-Gruppe, ist sich mit dem deutschen Finanzminister Wolfgang Schäuble einig: Für Staatsanleihen sollen Banken künftig Eigenkapital hinterlegen. Dafür gibt es mehrere Optionen. dpa

EU-Finanzministerrat

Jeroen Dijsselbloem (l.), Chef der Euro-Gruppe, ist sich mit dem deutschen Finanzminister Wolfgang Schäuble einig: Für Staatsanleihen sollen Banken künftig Eigenkapital hinterlegen. Dafür gibt es mehrere Optionen.

BrüsselStaatsanleihen haben aus Sicht der Kreditwirtschaft viele Vorteile: Die Papiere gelten als jederzeit handelbar und relativ risikoarm. Die Banken dürfen sie bislang in der Regel in beliebiger Menge kaufen und halten. Und dafür müssen die Institute nicht einmal Eigenkapital in der Bilanz hinterlegen. Dadurch wird es Staaten unverhältnismäßig leicht gemacht, sich zu verschulden, meint Jeroen Dijsselbloem, der Vorsitzende des EU-Finanzministerrats.

Dem Niederländer gefällt es nicht, dass manche Geldhäuser immer mehr Anleihen – vorzugsweise ihres Heimatstaats – anhäufen. Die Banken müssten „das Risikogewicht der Staatsanleihen“ in ihren Bilanzen realistischer bewerten und „die Konzentration auf die Anleihen eines Staates“ vermeiden, hatte...

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