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16.12.2016

14:41 Uhr

Einmaleins der Zinskurve

Wie eine Kurve einen Billionenmarkt dominiert

VonAndrea Cünnen

Premium„Die Zinskurve wird steiler!“ Der Schlachtruf dominiert derzeit die Anleihemärkte, die das Geschäft von Banken und Versicherungen maßgeblich beeinflussen. Wir erklären den Begriff und seine Bedeutung.

Die kurz- und langfristigen Zinsen entwickeln sich unterschiedlich: Die Zinskurve wird steiler. Imago

Steilkurve am Nürburgring

Die kurz- und langfristigen Zinsen entwickeln sich unterschiedlich: Die Zinskurve wird steiler.

FrankfurtUnter dem Wort Zinskurve können sich Laien nicht viel vorstellen. Doch am billionenschweren Markt für Staatsanleihen sind sie das Thema. Banken, Versicherer und Fondsmanager wissen, wovon die Rede ist: die Rendite-Abstände zwischen festverzinslichen Wertpapieren. Anleihen mit sechs monatiger Laufzeit bringen in der Regel weniger Zinsen als solche mit mehrjähriger Laufzeit. Verbindet man die Renditen je nach Laufzeit in einem Diagramm, zeigt sich eine Linie, die sogenannte Zinskurve (siehe Abbildung).

Eine flache Zinskurve beschreibt eine Phase an den Märkten, in der die Renditeunterschiede zwischen zum Beispiel zwei- und zehnjährigen Anleihen nur gering sind. Das waren sie lange Zeit – zum...

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