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08.03.2016

12:22 Uhr

Neustart der Kontrolleure

Chinesische Börsenaufsicht steuert um

VonStephan Scheuer

PremiumNach einem Chefwechsel versucht Chinas Börsenaufsicht, Vertrauen zurückzugewinnen. Ein ehemaliger Notenbanker soll umsteuern. Doch andere Regeln für Börsengänge lassen auf sich warten.

Am Jahresanfang brachen die Kurse chinesischer Aktien ein. dpa

Chinesische Börse

Am Jahresanfang brachen die Kurse chinesischer Aktien ein.

PekingChinas Finanzreformern kamen die Aktienmärkte vor wie ein Wunderwerkzeug: Sie verteilten Kapital viel effizienter als die trägen Staatsbanken. Gleichzeitig mehrten sie den Wohlstand von Millionen von Bürgern, die ihr Geld in Aktien anlegten. Eine Win-win-Situation, wie Chinas Regierungsvertreter betonten. Aber dann brachen die Aktienkurse ein – zuerst im Sommer vergangenen Jahres und dann erneut zum Jahresanfang.

Jetzt will China umsteuern. Aufräumen und Umstrukturieren lauten die neuen Schlagwörter. Gegen ranghohe Händler, Broker und Finanzjournalisten wurde wegen Verdachts auf Insiderhandel ermittelt. Vergangene Woche wurde der Chef der Börsenaufsicht CSRC, Xiao Gang, nach drei Jahren im Amt abgesetzt. Ihm und seiner Behörde...

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