Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

21.07.2015

14:42 Uhr

Rettung vor dem Börsencrash

Als Peking den Bullen losließ

VonStephan Scheuer

PremiumKampf gegen den Crash: Durch energisches Eingreifen konnte die chinesische Regierung den freien Fall der Kurse stoppen. Doch um welchen Preis? Fachleute zeichnen ein düsteres Bild.

Nur dank staatlicher Eingriffe konnten sich Chinas Börsen stabilisieren. (Foto: AP)

Skulptur eines Bullen

Nur dank staatlicher Eingriffe konnten sich Chinas Börsen stabilisieren. (Foto: AP)

DüsseldorfEs ist ein Samstag, an dem China seine Börsen zerstört, um sie neu zu erfinden. Die Chefs der 21 wichtigsten Finanzinstitute sitzen am 4. Juli im Konferenzraum der chinesischen Börsenaufsicht. Niemand möchte seinen freien Tag bei den Wächtern über die Finanzmärkte verbringen. Aber die Einladung der Aufsicht war keine Bitte, sondern eine Anordnung.

Die Stimmung ist angespannt, schreibt die renommierte Wirtschaftszeitung Caixin, die über exzellente Kontakte in Chinas Staatsführung verfügt. Der Leitindex in Schanghai war von seinem Hoch am 12. Juni von 5178 Punkten bis auf 3629 Punkte am Freitag gefallen. Der Einbruch komme zu schnell, Chinas Finanzsystem stehe

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×