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10.04.2017

06:07 Uhr

Zahlungsausfall

Wie sich Argentinien nach der Pleite zurückkämpft

VonAlexander Busch

PremiumVor 16 Jahren löste Argentinien die bis heute größte Verschuldungskrise weltweit aus, als die Regierung erklärte, Kredite nicht mehr zu bedienen.. Erst im vergangenen Jahr konnte man das Kapitel endlich abschließen.

Der argentinische Präsident hat sich mit den Gläubigern seines Landes geeinigt. AFP; Files; Francois Guillot

Mauricio Macri

Der argentinische Präsident hat sich mit den Gläubigern seines Landes geeinigt.

Am Ende waren es 1,25 Milliarden Dollar, die der IWF nicht mehr an Argentinien überweisen wollte – und damit den größten Staatsbankrott der Nachkriegszeit auslöste. Für Argentiniens Politiker waren die Banker aus Washington damit die Schuldigen für die folgende schwere Krise des Landes. Unter anhaltendem Beifall der Abgeordneten erklärte die Regierung am ersten Weihnachtsfeiertag 2001 den Stopp aller Zahlungen auf die Auslandsschulden seines Landes in Höhe von rund 100 Milliarden Dollar.

Noch bis ein Jahr vor dem Zahlungsstopp hatten auch private Investoren Argentinien-Bonds gekauft – im Vertrauen darauf, dass Staaten nicht bankrottgehen könnten. Argentinien war mit seiner Privatisierungspolitik und Dollar-Bindung...

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