Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

16.06.2016

18:10 Uhr

Brexit-Angst

Der Fluch des Schweizer Frankens

VonOzan Demircan

PremiumImmer mehr Investoren weichen auf den Schweizer Franken aus, um ihr Vermögen zu schützen. Die Eidgenossen werden von ihrer eigenen Währung bedroht – und blicken nun mit Sorge nach Großbritannien. Ein Kommentar.

Verkaufsschilder mit identischen Preisen in Schweizer Franken und Euro sind in den Züricher Luxusgassen keine Seltenheit. dpa

Euro und Franken

Verkaufsschilder mit identischen Preisen in Schweizer Franken und Euro sind in den Züricher Luxusgassen keine Seltenheit.

Wer durch die Luxusgassen rund um den Zürcher Paradeplatz flaniert, verliert die Lust am Einkaufen. Nicht nur, weil die zahlreichen Uhren-, Schmuck- und Designerläden ohnehin horrende Preise verlangen. Sondern auch, weil man immer öfter auf den Verkaufsschildern identische Preise in Schweizer Franken und Euro sieht. Vor nicht allzu langer Zeit lag der Euro-Preis etwa ein Fünftel unter dem in Franken.

Die Eidgenossen werden von ihrer eigenen erfolgreichen Währung bedroht – und das könnte bald noch zunehmen. Sollten die Briten in der kommenden Woche per Votum aus der Europäischen Union austreten, würde der Franken durch seine Rolle als „Fluchtwährung“ noch stärker.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×