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23.02.2017

12:10 Uhr

Bundesbank-Bilanz

Die teuren Folgen der Euro-Rettung

VonJan Mallien, Jan Hildebrand, Martin Greive, Michael Maisch

PremiumDie milliardenschweren Wertpapierkäufe der EZB haben gravierende Folgen für die Bundesbank-Bilanz. Schon 2016 ist der Gewinn eingebrochen. Sollten die Zinsen steigen, würde das die Notenbank für viele weitere Jahre belasten.

Bundesbank Präsident Jens Weidmann in der Bundesbank. Getty Images; Foto: Per-Anders Pettersson

Jens Weidmann, Bundesbank Präsident

Bundesbank Präsident Jens Weidmann in der Bundesbank.

DüsseldorfBundesbank-Chef Jens Weidmann hatte in diesem Jahr keine guten Nachrichten für Finanzminister Wolfgang Schäuble. Statt der im Haushalt eingeplanten 2,5 Milliarden Euro überweist die Notenbank nur 400 Millionen Euro an den Bund. Es ist der kleinste Bundesbank-Scheck für Berlin seit mehr als einem Jahrzehnt.

Grund für den geschrumpften Geldtransfer sind vor allem Rückstellungen, die die Bundesbank bildet, um Zinsänderungsrisiken im Zusammenhang mit den milliardenschweren Anleihekäufen der Europäischen Zentralbank (EZB) abzufedern. „Unsere Bilanz könnte man auch als Röntgenbild der Geldpolitik sehen“, sagte Bundesbank-Präsident Weidmann. Die Bilanzentwicklung sei vom wirtschaftlichen Umfeld, „aber eben insbesondere auch von den Weichenstellungen des EZB

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