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24.11.2016

16:17 Uhr

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann

Der Einsame

VonSven Afhüppe, Daniel Schäfer

PremiumUnermüdlich kämpft Jens Weidmann gegen Schuldenberge und Geldfluten. Verbündete hat der Notenbanker kaum noch. Doch eins ist ihm wichtiger als alle ordnungspolitischen Überzeugungen: Ansehen und Unabhängigkeit der EZB.

Allein auf weiter Flur. Goetz Schleser/laif

Bundesbank-Präsident Weidmann

Allein auf weiter Flur.

Düsseldorf, FrankfurtEr hat geahnt, dass die nächsten Jahre nicht einfach werden würden. Im Mai 2011 trat Jens Weidmann seinen neuen Job als Präsident der Bundesbank in Frankfurt an. Vorgänger Axel Weber hatte mitten in der Euro-Krise hingeschmissen – er fühlte sich im Kampf gegen den Ankauf von Staatsanleihen hochverschuldeter Euro-Länder nicht ausreichend von Bundeskanzlerin Angela Merkel unterstützt. Fortan sollte Weidmann erfahren, wie einsam der Bundesbank-Präsident im Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) sein kann. Immer wieder scheiterte er dort mit dem Versuch, eine weitere Expansion der Geldpolitik zu verhindern.

Er gibt nicht auf, bis heute nicht. Aber Weidmann hat seine...

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