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10.10.2016

13:27 Uhr

Das Dilemma der EZB

Mario Draghi tappt in die Ölpreisfalle

VonBert Rürup

PremiumDie Opec-Staaten haben sich Ende September geeinigt, die Förderquoten zu senken. Deutlich höhere Ölpreise sind also wahrscheinlich. Der EZB-Präsident steht dann vor zwei – für ihn misslichen – Alternativen. Eine Analyse.

„Wir brauchen mehr Wachstum.“ AFP; Files; Francois Guillot

Mario Draghi

„Wir brauchen mehr Wachstum.“

Wirtschaftspolitik orientiert sich normalerweise an einem vorgegebenen Ziel wie etwa dem Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit. Die politische Debatte dreht sich dann darum, welches die besten Instrumente sind, um dieses Ziel zu erreichen. Je nach Gesinnung wird man kürzere Arbeitszeiten für alle, einen niedrigeren Mindestlohn oder bessere Qualifikationsmaßnahmen für geeignet halten. Schaut man sich hingegen die Politik der Europäischen Zentralbank (EZB) an, so wird man den Eindruck nicht los, dass der Weg das Ziel zu sein scheint: Negativzinsen und Ankauf von Anleihen.

Auch die EZB-Volkswirte wissen, dass die an den Verbraucherpreisen gemessene Inflation in einem hohen Maße vom Ölpreis beeinflusst wird....

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