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02.11.2015

08:35 Uhr

Das letzte goldene Jahr

Milliardenminus bei der Steuerschätzung 2016

VonAxel Schrinner

PremiumBund, Länder und Gemeinden werden 2016 voraussichtlich etwa drei Milliarden Euro weniger Steuern einnehmen als bei der vergangenen Steuerschätzung im Mai vorhergesagt. Das Loch kommt dem Bund denkbar ungelegen.  

Trotz der guten Konjunktur fehlt Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble Geld in der Kasse. dpa

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble

Trotz der guten Konjunktur fehlt Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble Geld in der Kasse.

DüsseldorfBund, Länder und Gemeinden werden 2016 insgesamt voraussichtlich etwa drei Milliarden Euro weniger Steuern einnehmen als bei der vergangenen Steuerschätzung im Mai vorhergesagt. Das geht aus der Vorlage des Bundesfinanzministeriums für die am Dienstag beginnende Steuerschätzung hervor, erfuhr das Handelsblatt aus mit der Vorlage vertrauten Kreisen.

Zwar gebe es Mehreinnahmen als Folge der guten Konjunktur, allerdings dürften diese die Ausfälle durch inzwischen beschlossene Steuersenkungen nicht aufwiegen, hieß es in den Kreisen weiter. Ab 2017 dürfte dann der Konjunktureinfluss überwiegen, so dass mittelfristig ein Milliardenplus erwartet werde.

Der Arbeitskreis Steuerschätzungen kommt am Dienstag zu seinen dreitägigen Beratungen in Nürnberg zusammen....

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