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29.01.2017

10:13 Uhr

Dax und Dow im Höhenflug

Trump zieht die Börsen nach oben

VonGeorgios Kokologiannis, Anke Rezmer, Susanne Schier

PremiumDer neue US-Präsident Trump verhilft nicht nur der Wall Street zum Höhenflug, auch der Dax ist seit seiner Wahl deutlich gestiegen. Bei Anlegern überwiegt der Optimismus. Doch erste Aktienstrategen warnen vor Gefahren.

Knackt der Dax in diesem Jahr die 12.000-Punkte-Marke? dpa

Handelssaal in Frankfurt

Knackt der Dax in diesem Jahr die 12.000-Punkte-Marke?

FrankfurtDie Musik spielt derzeit vor allem in den USA: Nach der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Donald Trump hielten sich viele Anleger kurzzeitig zurück, um dann wieder bei Aktien zuzugreifen. Das hievte den wichtigen Dow-Jones-Index zur Wochenmitte über die historische Marke von 20.000 Punkten. Aber auch andere führende US-Indizes wie der marktbreite S&P 500 erreichten neue Höchststände.

Von der Trump-Rally haben sich auch die europäischen Aktienmärkte beflügeln lassen. Mit bis zu 11.893 Punkten notierte der Dax am Donnerstag so hoch wie zuletzt vor 20 Monaten. Namhafte Investoren rechnen mit weiter steigenden Kursen. Selbst das Allzeithoch von 12 390 Zählern erscheint plötzlich...

Kommentare (1)

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Frau Edelgard Kah

30.01.2017, 12:19 Uhr

Ist denn schon wieder Fasching?

Es gibt viele Möglichkeiten, einen Aktienanleger fertig zu machen. Alkohol, Weiber, Drogen. Und natürlich sogenannte "Experten". Man darf aber nicht alle in einen Topf werfen. Die vom Handelsblatt befragten "Experten" sind harmlos. Richtig lustige Leute. Könnten im Hauptberuf Karnevalsprinzen sein.

Leseprobe gefällig? Die Handelsblatt-"Experten" sehen ganz allgemein die Gefahr von Rückschlägen. Einfach so. Ohne jede Konkretisierung oder Begründung. Also ich habe das sofort meinem Mann erzählt. Ihm gesagt, "an der Börse gibt es auch Rückschläge". Da hat mein Mann einen Lachanfall gekriegt und seinen Kaffee verschüttet.

Ein anderer "Experte" meint, die Wirkung von Trump in den USA würde vielleicht verblassen. "Würde vielleicht". Aber was ist wenn der Herr Präsident von Monat zu Monat an Ansehen gewinnt?

Und dann gibt es noch einen dritten "Experten". Der sieht die protektionistischen Ansätze in der US-Wirtschaftspolitik als Risiko. Das ist nun wirklich neu. So allgemein gehalten und so nebulös hat bislang noch niemand geredet.

Ein weiterer "Experte" rät, "Anleger sollten auch mit Unerwartetem rechnen". Das ist ganz sicher ein guter Rat. Ich habe meinen Mann gebeten, das Unerwartete stets fest im Blick zu haben.

Mein Respekt vor den "Experten" des Handelsblatts ist unendlich groß. Sie hätten es verdient, dass die Redaktion ihnen eine eigene Kolumne einräumt. Vielleicht mit der Überschrift "Helden des Aktienmarktes".

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