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23.08.2016

19:00 Uhr

Deutsche-Bank-Chef kritisiert EZB-Präsidenten

Cryan kontra Draghi

PremiumDer Deutsche-Bank-Chef hat den Glauben an die Heilungskräfte der EZB-Politik verloren. Cryan warnt, dass die lockere Geldpolitik von Notenbankpräsident Draghi inzwischen mehr Schaden anrichtet als nutzt.

„Inzwischen wirkt die Geldpolitik den Zielen entgegen, die Wirtschaft zu stärken und das europäische Bankensystem sicherer zu machen.“ Fotomontage Bloomberg, dpa

John Cryan (l.) kritisiert Mario Draghi (r.)

„Inzwischen wirkt die Geldpolitik den Zielen entgegen, die Wirtschaft zu stärken und das europäische Bankensystem sicherer zu machen.“

DüsseldorfEs ist ein Versprechen, das sich für Europas Finanzbranche in eine Drohung verwandelt hat. „Whatever it takes“, was immer nötig ist, wollte Mario Draghi, der Präsident der Europäischen Zentralbank, tun, um den Euro zu retten. Und selbst nach billionenschweren Anleihekäufen und der Einführung von Strafzinsen für die Banken betont Draghi immer wieder, dass das Arsenal der Notenbank im Kampf gegen lähmende Deflation und schwaches Wachstum noch nicht erschöpft ist.

Diese Ankündigung hat Deutsche-Bank-Chef John Cryan alarmiert. „Inzwischen wirkt die Geldpolitik den Zielen entgegen, die Wirtschaft zu stärken und das europäische Bankensystem sicherer zu machen“, warnt Cryan in einem

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