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21.06.2016

18:29 Uhr

DIW-Chef Fratzscher zum EZB-Urteil

„Es ging darum, das Gesicht zu wahren“

VonJan Mallien

PremiumDer Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung findet lobende Worte für das Urteil des Verfassungsgerichts zur EZB-Krisenpolitik. Und er erklärt, warum sich die Richter damit immer noch eine Hintertür offen lassen.

Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) arbeitete einst selbst bei der EZB. dpa

Marcel Fratzscher

Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) arbeitete einst selbst bei der EZB.

Bevor Marcel Fratzscher zum Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) ernannt wurde, arbeitete er als Abteilungsleiter bei der Europäischen Zentralbank (EZB). Oft hat er die EZB gegen Kritiker verteidigt. Das Karlsruher Urteil sieht er positiv.

Herr Fratzscher, wie bewerten Sie das Urteil des Bundesverfassungsgerichts?
Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts ist klug, denn sie zieht nun einen Schlussstrich unter die Klagen gegen die EZB. Das Bundesverfassungsgericht erkennt nun die Autorität und die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs zum Rettungsprogramm OMT an, bei dem es um den Aufkauf von Anleihen geht. Aber die Entscheidung ist auch ein Rückzieher gegenüber der ersten Entscheidung aus...

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