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08.06.2017

06:22 Uhr

DIW-Chef Marcel Fratzscher

„Wir Deutschen sparen zu schlecht“

VonIngo Narat

PremiumÖkonom Marcel Fratzscher rechnet nicht damit, dass die EZB die Zinsen bald anhebt. Im Interview spricht er über verzerrte Anleihemärkte, das falsche Sparen der Deutschen und den Wackelkandidaten der Euro-Zone: Italien.

Notenbank-Schelte hält der Ökonom für reinen Populismus. Bert Bostelmann für Handelsblatt

Marcel Fratzscher

Notenbank-Schelte hält der Ökonom für reinen Populismus.

Der Mann ist eng getaktet. Am Rande eines Investmentforums in Frankfurt hat Marcel Fratzscher, Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, nur wenig Zeit. Für den anschließenden Weg zum Flughafen plant er eine halbe Stunde ein. Andere würden locker das Dreifache einkalkulieren. Doch der 46-jährige Wirtschaftsprofessor hat die Ruhe weg. Trotz Zeitnot erklärt er daher entspannt seine Sicht der Dinge, zum Beispiel: EZB-Chef Mario Draghi wird die Zinsen frühestens in zwei Jahren erhöhen, denn in der Euro-Zone kriselt es weiter.

Herr Fratzscher, Populismus ist das große Thema auch an der Börse. Ein Angstmacher?
Wir spüren die Verunsicherung. Populismus ist das...

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