Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

10.01.2017

06:10 Uhr

DWS-Fondsmanager Klaus Kaldemorgen

Trump-Rally an Börsen „kippt noch im ersten Quartal“

VonIngo Narat

PremiumKlaus Kaldemorgen, Deutschlands bekanntester Fondsmanager, sieht nur einen kurzfristigen Aufschwung durch Trump. Die Ernüchterung sei unvermeidbar. Was er für das neue Börsenjahr erwartet und was er Anlegern rät.

„Mexiko halte ich für interessant.“ picture alliance / Lukas Ilgner

Klaus Kaldemorgen

„Mexiko halte ich für interessant.“

Der Mann kennt die Höhen und Tiefen seines Berufsstands. Klaus Kaldemorgen hat als Fondsmanager beides schon erlebt. Er ist das Gesicht der Deutsche Asset Management, der Anlagesparte der Deutschen Bank. Sein eigener Mischfonds „Deutsche Concept Kaldemorgen“ ist erfolgreich und hat inzwischen mehr als fünf Milliarden Euro von Anlegern angezogen. Verluste zu begrenzen ist Kaldemorgen wichtig. Das will er auch in diesem Jahr schaffen. In weniger als einer Stunde beschreibt er, wie er sich das vorstellt. So unaufgeregt und abgeklärt, wie man es mit 63 Jahren und erstaunlichen 34 Jahren beim gleichen Arbeitgeber nur sein kann. Vor allem mit Aktien...

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Frau Edelgard Kah

10.01.2017, 15:26 Uhr

Sehr geehrter Herr Kaldemorgen,

vielleicht können wir uns darauf verständigen, dass wir beide keine Glaskugel haben. Sprechen wir vor diesem Hintergrund einmal über die Ideen von Donald Trump "Make America great again".

Wenn Sie alles zusammen addieren, sehen Sie ein riesiges Programm. Es umfaßt nicht nur das Fiskalpaket, mit dem er sein Land im internationalen Steuerwettbewerb ein riesiges Stück voranbringen und für Investitionnen sehr viel attraktiver machen wird. Es umfaßt auch Themenbereiche wie Umweltschutzauflagen, fracking und Regulierung der Banken. Und es umfaßt auch das Ziel, ein Teil der in Billiglohnländer abgewanderten Arbeitsplätze nach Amerika zurüchzuholen.

Niemand bestreitet, dass dieses Programm auch sehr viele Nachteile hat. Einige Stichworte sind Anstieg der Staatsverschuldung und der Zinsen, Raubbau bei der Natur und Verstoß gegen die Klimaziele. Es gibt sicher noch viele andere Nachteile.

Alles in allem gesehen stehen wir jedoch vor einer Revolution. Man könnte auch sagen, ein "Vor stoß in Neuland" steht bevor. In dieser Situation tue ich mich sehr schwer, im vorhinein wissen zu wollen, dass dabei nicht viel herauskommt.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×