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22.02.2016

13:07 Uhr

Entzauberung der Zentralbanken

Ein folgenschwerer Vertrauensverlust

VonDirk Hinrich Heilmann

PremiumDie Börseneuphorie ist verflogen, die Kurse sind massiv eingebrochen. Was erklärt den Stimmungsumschwung? Sicher nicht nur die Abkühlung der Weltwirtschaft und die Probleme Chinas und der Schwellenländer. Eine Analyse.

Der Dow-Jones-Index ist seit dem Höchstkurs im Frühjahr 2015 um elf Prozent gefallen. AP

Händler an der New Yorker Börse

Der Dow-Jones-Index ist seit dem Höchstkurs im Frühjahr 2015 um elf Prozent gefallen.

Für viele Jahre hat die extrem expansive Geldpolitik der Zentralbanken in Europa, den USA und Japan die Finanzmärkte in Hochstimmung versetzt. Trotz magerer gesamtwirtschaftlicher Wachstumsraten stiegen die führenden Börsenindizes seit dem Tiefpunkt Anfang März 2009 sechs Jahre lang schier unaufhaltsam: Der Dow-Jones-Index kletterte um 177 Prozent, der Nikkei-Index der Tokioter Börse um 192 Prozent und der Dax sogar um 238 Prozent. Extrem niedrige und zuletzt sogar negative Leitzinsen raubten weniger riskanten festverzinslichen Anlagen den Charme, und der „Quantitative Easing“ genannte massive Aufkauf von Anleihen durch die Zentralbanken trieb Investoren zusätzlich auf die Aktienmärkte.

Doch nun ist die Börseneuphorie verflogen, obwohl...

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