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15.06.2017

18:53 Uhr

Europa und die USA

Die geteilte Zinswelt

VonFrank Wiebe, Jan Mallien

PremiumDie amerikanische und die europäische Notenbank marschieren stärker als bisher in verschiedene Richtungen. Fed-Chefin Yellen traut der US-Wirtschaft bereits eine Normalisierung der Geldpolitik zu. EZB-Chef Mario Draghi verharrt im Krisenmodus.

Die Fed zieht zum zweiten Mal in diesem Jahr die Zinszügel an, die Europäische Zentralbank hält am Nullzins fest. AFP; Files; Francois Guillot

Janet Yellen und Mario Draghi

Die Fed zieht zum zweiten Mal in diesem Jahr die Zinszügel an, die Europäische Zentralbank hält am Nullzins fest.

Frankfurt, New YorkStell’ dir vor, es ist Zinserhöhung, und keiner geht hin. In dieser Art haben die Kapitalmärkte auf den zweiten Zinsschritt der US-Notenbank (Fed) in diesem Jahr reagiert. Die Renditen der zehnjährigen US-Staatsanleihen waren schon vorab niedrig und sackten direkt nach der Ankündigung der Fed noch weiter Richtung zwei Prozent. Es sieht so aus, als trauten die Investoren der Notenbank nicht zu, die gesamte Zinslandschaft zu beeinflussen. Hinzu kommen wachsende Zweifel, ob sie die Inflation auf den gewünschten Wert von rund zwei Prozent bringen kann. Fed-Chefin Janet Yellen äußerte in dem Punkt zwar Zuversicht, räumte aber ein, die...

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