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26.06.2017

15:47 Uhr

Europäische Zentralbank

Anleihekäufe stoßen an ihre Grenze

VonAndrea Cünnen, Jan Mallien

PremiumSeit Monaten wird Mario Draghi auf ein mögliches „Tapering“ angesprochen, ein Herunterfahren der milliardenschweren Anleihekäufe der Europäischen Zentralbank. Bald könnte Schluss sein – ein bisschen.

Der Präsident der EZB ist einer der wichtigsten Währungshüter der Welt. AP

Mario Draghi

Der Präsident der EZB ist einer der wichtigsten Währungshüter der Welt.

FrankfurtSeit Monaten wird Mario Draghi auf jeder Pressekonferenz auf ein mögliches „Tapering“ angesprochen. Gemeint ist ein Herunterfahren der milliardenschweren Anleihekäufe der Europäischen Zentralbank (EZB). Die Antwort des EZB-Präsidenten fällt immer gleich aus: „Wir haben nicht darüber diskutiert.“ Immerhin gab Draghi nach der EZB-Ratssitzung Anfang Juni erstmals ein vorsichtiges Signal in Richtung einer etwas weniger lockeren Geldpolitik. Gleichzeitig hielt er sich jedoch alle Türen offen und verwies nachdrücklich auf die niedrige Inflation, die eine lockere Geldpolitik weiter nötig mache.

Jeden Monat kauft die Notenbank noch für 60 Milliarden Euro vornehmlich Staatsanleihen der Euro-Länder. Damit will sie die schwächelnde Inflation...

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