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09.03.2017

06:17 Uhr

Ex-EZB-Chefvolkswirt Otmar Issing

„Das Postfaktische hat die Notenbanken erreicht“

VonJan Mallien

PremiumViele fordern, dass die EZB die Zinsen langsam wieder erhöht. Nicht so Otmar Issing. Der frühere Chefvolkswirt der Notenbank spricht im Interview über die schwierige Vermittlung der Geldpolitik, den Dauerpatienten Italien und den Preis für ein Pfund Schinken.

„Gute Kommunikation spielt eine zentrale Rolle.“ Bernd Roselieb für Handelsblatt

Otmar Issing

„Gute Kommunikation spielt eine zentrale Rolle.“

FrankfurtGut gelaunt empfängt Otmar Issing in seinem Büro an der Frankfurter Universität. Als erster Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB) hat er die geldpolitische Strategie der Notenbank geprägt. Nun sorgt er sich um den geldpolitischen Kurs – über den die Notenbank auf ihrer Ratssitzung am Donnerstag berät. Auch mit 80 Jahren kennt Issing keinen Ruhestand. Nach dem Gespräch ist er mit einem jungen Wissenschaftler verabredet.

Herr Issing, die Inflation im Euro-Raum ist im Februar auf zwei Prozent gestiegen, in Deutschland sogar darüber. Viele Ökonomen fordern deshalb eine Straffung der Geldpolitik. Wie sehen Sie das?
Die Inflationsentwicklung in Deutschland für sich...

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