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24.05.2016

16:30 Uhr

Ex-Notenbanker Mervyn King

„Die EZB muss sich der Debatte stellen“

VonJan Mallien, Daniel Schäfer

PremiumMervyn King hält die Mittel der Geldpolitik für ausgeschöpft. Der langjährige Chef der Bank von England fürchtet das Ende des Euros, fordert im Interview von Banken radikale Reformen – und sagt, was er vom Verkauf seines Lieblings-Premier-League-Klubs Aston Villa an einen chinesischen Investor hält.

„Die Geldpolitik sendet das Signal: ,Gebt euer Geld lieber heute als morgen aus.“ Bloomberg

Mervyn King

„Die Geldpolitik sendet das Signal: ,Gebt euer Geld lieber heute als morgen aus.“

Eben noch erzählt Mervyn King von den Tücken der Bankenregulierung, da klopft es: Der frühere Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB), Otmar Issing, betritt den Raum in der Frankfurter Universität. King wird später eine Festrede zu Issings 80. Geburtstag halten, denn beide verbindet eine lange Freundschaft – und das Tennisspiel. Auf dem Sandplatz hat bislang Issing die Oberhand, auf dem Rasen King. Abseits der sportlichen Rivalität sind sich beide in einem Punkt einig: Im Euro-Währungsraum kommt die Demokratie zu kurz.

Lord King, einige deutsche Politiker haben die Politik der EZB scharf kritisiert. Sie argumentieren, dass sie den Sparern schadet. Wie sehen...

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