Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

21.10.2016

15:11 Uhr

EZB-Anleihekaufprogramm

Schluss mit den Experimenten!

VonDaniel Schäfer

PremiumUnter Investoren und Ökonomen hat sich längst die Einsicht durchgesetzt, dass die Anleihekäufe der Notenbanken mittlerweile mehr Schaden anrichten, als dass sie nutzen. Die EZB sollte sie schnell drosseln. Eine Analyse.

In der Eurozone und in den USA ist es nicht nur der Ölpreis, der die wundersame Rückkehr der Inflation antreibt. dpa

EZB-Zentrale

In der Eurozone und in den USA ist es nicht nur der Ölpreis, der die wundersame Rückkehr der Inflation antreibt.

Es sind zwei Buchstaben, die seit geraumer Zeit die Wirtschaftswelt bewegen: „QE“ steht für Quantitative Easing und beschreibt die billionenschweren Anleihekäufe westlicher Notenbanken. Noch bis vor kurzem sah es so aus, als kenne diese ultralockere Geldpolitik keine Grenzen. Jedes Jahr haben die großen Notenbanken der Welt ihre Bilanzen um im Schnitt mehr als zwei Prozent der Wirtschaftsleistung ihres jeweiligen Währungsraums ausgeweitet. Besonders die japanische Notenbank kaufte alles auf, was nicht niet- und nagelfest ist: Staatsanleihen, Unternehmensbonds, Aktien. Und in Bezug auf die Europäische Zentralbank sagte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble schon vor sechs Jahren: „Bald kauft die EZB auch alte Fahrräder.“

Doch...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×