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01.04.2015

07:53 Uhr

EZB-Bankenaufseherin Nouy

Neue Fesseln für die Banken

VonSven Afhüppe, Jan Hildebrand, Yasmin Osman, Daniel Schäfer

Premium„Investments in Staatsanleihen sind nicht ohne Risiko“, sagt Danièle Nouy. Die Chefin der neuen EZB-Bankenaufsicht will den Kauf streng limitieren. Zur Stabilisierung der Banken ist der Französin fast alles recht.

„Es gibt Regeln, und an die halte ich mich auch.“ Bert Bostelmann für Handelsblatt

Chefaufseherin Nouy

„Es gibt Regeln, und an die halte ich mich auch.“

Berlin/FrankfurtDie Finanzierung von Europas Staaten ist ein Selbstläufer. Abgesehen von Griechenland, bekommt jedes Land das notwendige Geld ohne viel Aufwand am Kapitalmarkt. Die Staatsanleihen kaufen vor allem europäische Banken – mit dem billigen Geld der Europäischen Zentralbank (EZB). Und weil die Banken die Schuldscheine nicht einmal mit Eigenkapital unterlegen müssen, haben sich viele Geldhäuser regelrecht vollgesogen mit Staatsanleihen ihrer Heimatländer. Mit dieser gefährlichen Liaison zwischen Staaten und Banken soll nach dem Willen der EZB bald Schluss sein. Denn die Schieflage eines Staates kann eine schwere Finanzkrise auslösen. „Banken dürfen einem einzelnen Schuldner nicht mehr Geld leihen als höchstens ein...

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