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28.09.2016

17:57 Uhr

EZB-Chef Draghi in der Kritik

Retter in der Pflicht

VonJan Hildebrand

PremiumMit seiner unkonventionellen Geldpolitik hat Mario Draghi die Euro-Zone vor dem Auseinanderbrechen bewahrt. Doch aus der Rolle des Retters hat er seitdem nicht herausgefunden. Die Zweifel an ihm nehmen zu. Ein Kommentar.

Die ständigen Reformappelle an die Politik, die der EZB-Chef nun in Berlin wiederholte, sind wenig überzeugend. AFP; Files; Francois Guillot

Mario Draghi vor dem Europa-Ausschuss des Bundestags

Die ständigen Reformappelle an die Politik, die der EZB-Chef nun in Berlin wiederholte, sind wenig überzeugend.

Dass Mario Draghi am Mittwoch den Europa-Ausschuss des Bundestags besuchte und dort für seine umstrittene Geldpolitik warb, ist aus seiner Sicht durchaus ein Entgegenkommen.

Normalerweise spricht der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) nicht in nationalen Parlamenten, er sieht das EU-Parlament als die richtige Adresse. Abgeordnete, die dem EU-Ausschuss schon länger angehören, wissen das: Wenn sie mit Draghis Vorgängern sprechen wollten, mussten sie noch nach Frankfurt reisen.

Nun ist die Erwartungshaltung an den EZB-Präsidenten eine andere. Und dafür hat zuallererst er selbst gesorgt. Draghi gilt als der mächtige Mann Europas, der 2012 die Euro-Zone vor dem Auseinanderbrechen bewahrte. Aus dieser...

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