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10.03.2016

19:59 Uhr

EZB-Chef Draghi und die Minuswelt

Das gefährliche Spiel mit dem Geld deutscher Sparer

VonJens Münchrath, Daniel Schäfer

PremiumEntschlossen treibt EZB-Chef Mario Draghi seine Politik des negativen Zinses voran. Die positiven Effekte auf die Konjunktur sind gering. Groß dagegen sind die Risiken: Es ist die größte Vermögensumverteilung im Europa der Nachkriegsgeschichte.

„Whatever it takes.“ Holde Schneider/VISUM

EZB-Präsident Mario Draghi

„Whatever it takes.“

Düsseldorf/FrankfurtDa waren sie wieder, diese Worte, die so unscheinbar daherkommen, aber alles andere als unscheinbar sind. „Der Rat erwartet, dass die Leitzinsen für längere Zeit auf dem jetzigen oder einem noch niedrigeren Niveau liegen werden“, sagte Mario Draghi am Donnerstag in Frankfurt. Und er ergänzte: „Wir haben keine Sorge, dass uns die Munition ausgeht.“

Regungslos und mit konzentrierter Miene trug der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) jene Sätze vor, die er sich kurz zuvor von seinem EZB-Rat mit „überwältigender Mehrheit“ hatte absegnen lassen.

Wie so oft, bringen Draghis Worte auch an diesem Tag schwere Konsequenzen mit sich: eine Erhöhung des Strafzinses für Banken, die...

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