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09.03.2017

18:09 Uhr

EZB-Politik

Nichts überstürzen

VonJan Mallien

PremiumDie EZB lässt den Leitzins unverändert bei 0,0 Prozent – zum Glück. Die Währungshüter sollten ihre Anleihekäufe zwar bald beenden, aber nicht alte Fehler wiederholen. Ein Kommentar.

Die Europäische Zentralbank muss aus alten Fehlern lernen. dpa

EZB-Präsident Mario Draghi

Die Europäische Zentralbank muss aus alten Fehlern lernen.

Angesichts der gestiegenen Inflation nimmt der Druck auf die Europäische Zentralbank täglich zu, ihre milliardenschweren Anleihekäufe zu beenden. Vor allem deutsche Politiker überbieten sich im Wahljahr gegenseitig darin, einen noch schnelleren Ausstieg zu verlangen. Die Forderung ist zwar berechtigt, aber trotzdem ist es richtig, dass EZB-Präsident Mario Draghi und die anderen Ratsmitglieder der Notenbank es damit nicht überstürzen.

In der Vergangenheit hat die EZB gleich mehrfach den Fehler begangen, ihre Geldpolitik viel zu schnell zu straffen. Damit richtete sie beträchtlichen Schaden an. So hob sie wenige Monate vor der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers die Zinsen an. Auch kurz...

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