Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

15.09.2016

17:05 Uhr

EZB-Ratsmitglied Bostjan Jazbec

„Dann wäre die Währungsunion in Gefahr“

VonJan Mallien, Hans-Peter Siebenhaar

PremiumVor zwei Monaten hat die Polizei die slowenische Notenbank durchsucht. Präsident Bostjan Jazbec erklärt im Interview die europäische Dimension des Skandals, welche Möglichkeiten die EZB noch hat und seine Wünsche an Europa.

„Um einen Tango zu tanzen, braucht man zwei Tanzpartner.“ Reuters

Sloweniens Notenbankchef Bostjan Jazbec

„Um einen Tango zu tanzen, braucht man zwei Tanzpartner.“

WienEntspannt sitzt Bostjan Jazbec in einem in die Jahre gekommenen Hotel im Herzen Wiens. Doch die Contenance des slowenischen Notenbank-Chefs und Ratsmitglieds der Europäischen Zentralbank (EZB) täuscht. Denn der 46-Jährige steht im Mittelpunkt staatsanwaltlicher Ermittlungen.

Herr Jazbec, vor knapp zwei Monaten hat die Polizei die slowenische Notenbank durchsucht und Unterlagen beschlagnahmt. Haben Sie Ihre Dokumente zurückbekommen?
Nein! Mein Computer ist seit dem 6. Juli bei der Polizei in Verwahrung. Genauso wie die Computer von sieben meiner Kollegen.

EZB-Chef Mario Draghi hat persönlich gegen die Polizeimaßnahmen in Slowenien protestiert. Was hat die EZB mit den Ermittlungen gegen Sie und...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×