Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

23.02.2015

09:48 Uhr

EZB und die Inflation

Die Zwei-Prozent-Illusion

VonBert Rürup

PremiumDas Inflationsziel der Zentralbank ist zu hoch. Durch die Digitalisierung der Ökonomie und den Preiskampf im Netz werden die Preise künftig weniger steigen. Wachstum gibt es trotzdem. Ein Kommentar.

Mandat als Hüterin der Geldwertstabilität. dpa

Sitz der EZB in Frankfurt

Mandat als Hüterin der Geldwertstabilität.

Es ist wie ein Reflex: Wenn das Statistische Bundesamt am Freitag meldet, dass die Verbraucherpreise für den Februar mal wieder gesunken sind, wird der Aufschrei groß sein. Die Verfechter einer ultralockeren Geldpolitik werden einmal mehr Deflationssorgen heraufbeschwören und sich in ihrem Kurs bestärkt sehen. Am massiven Aufkauf von Staatsanleihen, mit dem die Europäische Zentralbank (EZB) im März beginnt, führt kein Weg vorbei, wird es dann heißen. Tatsächlich war die Inflationsrate hierzulande schon im Januar mit minus 0,4 Prozent negativ. In der Euro-Zone betrug das Minus sogar 0,6 Prozent. Doch stellen diese Daten tatsächlich eine Bedrohung für uns dar? Droht tatsächlich...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×