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08.03.2016

12:06 Uhr

EZB verschreckt die Wirtschaft

Vom billigen Geld geschwächt

VonJörg Krämer

PremiumDie deutschen Unternehmen verlieren zunehmend das Vertrauen in die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank, beobachtet Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank. Noch ist es aber nicht zu spät. Ein Gastkommentar.

Optimismus schwindet: Kritiker befürchten, dass sich die Preisentwicklung im Euro-Raum noch schlechter entwickeln wird, als es die EZB im Dezember prognostiziert hatte. dpa

EZB in Frankfurt am Main

Optimismus schwindet: Kritiker befürchten, dass sich die Preisentwicklung im Euro-Raum noch schlechter entwickeln wird, als es die EZB im Dezember prognostiziert hatte.

Das Dilemma ist unübersehbar: Da pumpt die EZB seit einem Jahr Hunderte von Milliarden in den Markt, aber weder Wachstum noch Inflation kommen in Gang. Was läuft da falsch? Die EZB verweist auf die Banken, die vor allem im Süden der Währungsunion unter faulen Krediten leiden und den häufig hochverschuldeten Unternehmen und Privatleuten keine neuen Kredite mehr geben.

Die EZB hofft, dass Banken und ihre Kunden ihre Bilanzen mit der Zeit in Ordnung bringen, sich der Knoten löst und die niedrigen Zinsen die Konjunktur anspringen lassen. Aber Draghis Hoffnungen dürften sich nicht erfüllen – selbst wenn er die Notenpresse noch...

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