Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

31.01.2017

15:38 Uhr

Finanzmärkte

Warum Trump die Börsen (noch) beflügelt

VonUlf Sommer

PremiumEine Umfrage zeigt, dass viele Anleger angesichts der „America First“-Politik nur auf kurze Sicht mit steigenden Kursen rechnen. Wie groß die Gefahren eines Einbruchs schon jetzt sind, zeigen mehrere Indikatoren.

Handelssaal in Frankfurt: Der derzeitige Verhalten der Anleger erinnert an das Motto im Jahr 2007, als die Kurse nach dem Ausbruch der Immobilienkrise zunächst unbeirrt stiegen: „Tanzen, solange die Musik spielt.“ dpa

Deutsche Börse in Frankfurt nach der US-Wahl

Handelssaal in Frankfurt: Der derzeitige Verhalten der Anleger erinnert an das Motto im Jahr 2007, als die Kurse nach dem Ausbruch der Immobilienkrise zunächst unbeirrt stiegen: „Tanzen, solange die Musik spielt.“

DüsseldorfVor der Wahl zitterten die Börsen vor einem möglichen US-Präsidenten Donald Trump. Deshalb traten die Kurse wochenlang nur auf der Stelle. Als sich in den Meinungsumfragen die Demokratin Hillary Clinton durchzusetzen schien, zogen die Kurse an. Als dann aber überraschend Trump die Wahl gewann, brachen die Börsen keineswegs ein wie vorab und sogar noch in den ersten Stunden nach der Wahl von vielen Bankhäusern prognostiziert. Stattdessen verteuerten sich die Aktien. Und das, obwohl Trump die Börse seit seinem Wahlsieg beinahe täglich in Atem hält – und verunsichert.

Börse verrückt? Das Handelsblatt wollte es genauer wissen und verabredete mit...

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Frau Edelgard Kah

31.01.2017, 16:21 Uhr

Sehr geehrter Herr Sommer,

wie jeder weiß, sind 55 % der DAX- und 80 % der MDAX-Werte in den Händen ausländischer Investoren. Und jeder weiß auch, dass der Trend an den Weltbörsen vom big money der wall street gemacht wird. Deshalb interessieren mich die Meinungen von 1220 deutschen Kleinanlegern nicht.

Die Sorgen von Pimco, dass der US-Wirtschaftsaufschwung nicht nachhaltig sein könnte, verstehe ich schlicht und einfach nicht. Trumps Wirtschaftsprogramm zielt nicht auf eine Anheizung der Nachfrage (Strohfeuer), sondern auf eine "Verbesserung der Angebotssbedingungen" Ein Beispiel dafür ist die angekündigte "Steuerrevolution", die unter anderem die steuerliche Belastung der Unternehmen von 35 % auf 15 % vermindern wird. DIE USA werden damit ein sehr attraktiver Investionsstandort für alle Firmen dieser Welt. Darauf zielt auch die Lockerung der Umwelt- und Klimaschutzvorschriften, die Energiepolitik, die Deregulierung der Banken und vieles mehr.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×