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28.06.2016

17:55 Uhr

Firmenjäger zahlen Höchstpreise

„Die Übertreibungen können auf Dauer nicht gutgehen“

VonPeter Köhler, Robert Landgraf

PremiumDie Kaufpreise für Unternehmen sind extrem hoch. Doch Finanzinvestoren stört das wenig, sie schwimmen in Geld, das irgendwo angelegt werden muss. Beobachter erinnert das an den überhitzten Markt vor der Finanzkrise.

Ist der Markt für Übernahmen zu heiß gelaufen? Imago

Hotelfassade auf Mallorca

Ist der Markt für Übernahmen zu heiß gelaufen?

FrankfurtEin Jahr nach dem Start der Finanzkrise musste David Rubenstein 2009 zerknirscht einräumen, auch er habe sich mitreißen lassen. „Ich vergleiche das mit Sex“, erklärte der Mitbegründer des Private-Equity-Riesen Carlyle damals auf einer Konferenz der Harvard Business School. „Du erkennst, dass du gewisse Dinge nicht tun solltest. Aber das Bedürfnis ist da, und du kannst nicht widerstehen.“

Jetzt, sieben Jahre später, ist es wieder so weit: Es gibt Übertreibungen, die Investmentbanker aufschrecken lassen. „Finanzinvestoren bezahlen wieder Höchstpreise bei Firmenübernahmen, die auf dem Niveau des Jahres 2007 oder sogar darüber liegen“, warnt Rainer Langel, der die Bank Macquarie in Deutschland...

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