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26.07.2015

10:18 Uhr

Aberdeen-Chef Martin Gilbert

„Wir wollen nicht überrollt werden“

VonKatharina Slodczyk

PremiumSeit über 30 Jahren ist Martin Gilbert Chef des Fondshauses Aberdeen und hat etliche Krisen durchgemacht – wie jetzt. Im Interview spricht er über Probleme in Schwellenländern, stärkere Regulierung und neue Inspiration.

Er will an der bisherigen Anlagestrategie festhalten – trotz Rückschlägen. Bloomberg

Martin Gilbert, Chef von Aberdeen Asset Management:

Er will an der bisherigen Anlagestrategie festhalten – trotz Rückschlägen.

Der Mann ist ein Veteran der britischen Finanzbranche: Seit 1983 steht Martin Gilbert an der Spitze von Aberdeen Asset Management, Europas größtem börsennotierten Fondsanbieter. Der Mitgründer der Gesellschaft hat etliche Krisen überlebt. Auch derzeit hat Aberdeen zu kämpfen. Ans Aufhören denkt Gilbert allerdings nicht. „Ich fühle mich wie 30“, sagt der 60-Jährige beim Treffen in der Londoner Zentrale der Fondsgesellschaft.

Herr Gilbert, Aberdeen Asset Management hat seit 2013 einen schlechten Lauf und kämpft mit anhaltenden Kapitalabflüssen. Was läuft falsch?
Die Zeiten sind schwierig für uns, weil wir stark in Schwellenländern investiert sind. Lange Zeit waren das gute Anlageregionen –...

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