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09.04.2015

20:00 Uhr

Interview mit Alexander Kempf

„Indexfonds sind Trittbrettfahrer“

VonIngo Narat

PremiumDer Finanzwissenschaftler Alexander Kempf erkennt in ETF-Papieren keine Gefahr für die Kapitalmärkte, auch wenn die populären Produkte nicht zu fairen Bewertungen beitragen.

Prof. Dr. Alexander Kempf, Centre for Financial Research (CFR) 
Universität zu Köln 
 Pressefoto

Alexander Kempf

Der Finanzprofessor sieht Indexfonds als Werkzeuge.

Der Leiter des Centre for Financial Research an der Universität Köln kann die Kritik an börsengehandelten Indexfonds, den ETFs, nicht nachvollziehen. Der Finanzexperte über Beschuldigungen, den „Flashcrash“ und Prozyklik.

Professor Kempf, börsengehandelte Indexfonds machten Negativ-Schlagzeilen beim Flash Crash am 6. Mai 2010 an der Wall Street, als der Dow-Jones-Index in wenigen Minuten um fast 1000 Punkte fiel. Teilen Sie die Kritik?
Laut der amerikanischen Börsenaufsicht SEC waren in der Tat etwa zwei Drittel der beim Flashcrash annullierten Geschäfte ETF-Orders. Trotzdem kann man keinesfalls sagen, dass ETFs Verursacher des Einbruchs waren. Der enorme kurzfristige Verkaufsdruck kam von automatisierten Handelssystemen, die dabei...

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