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30.03.2017

18:24 Uhr

Jurist Alexander Rang über Hedgefonds

„Man denkt sofort an Manipulation“

VonPeter Köhler

PremiumDer Partner der Kanzlei Hengeler Mueller berät Unternehmen wie die Deutsche Bank – beispielsweise bei Kapitalerhöhungen. Hedgefonds-Strategien kennt er genau. Er erklärt, warum Schadensersatz nur schwer durchsetzbar ist.

„Vielleicht muss der Gesetzgeber die Grenzen auch enger ziehen, um solcher Umtriebe Herr zu werden.“

Alexander Rang

„Vielleicht muss der Gesetzgeber die Grenzen auch enger ziehen, um solcher Umtriebe Herr zu werden.“

Herr Rang, wie kann sich ein Vorstand gegen Attacken wie bei Aurelius wehren?
Hierfür muss man sich die rechtlichen Grenzen anschauen. Da ist das Verbot der Marktmanipulation zu beachten. Das heißt im Wesentlichen, dass man keine falschen oder irreführenden Signale an den Markt geben darf. Und man darf ferner keine Informationen verbreiten, von denen man weiß oder hätte wissen müssen, dass sie unwahr oder irreführend sind. Ungedeckte Leerverkäufe, bei denen Hedgefonds spekulieren, ohne sich Zugriff auf die betreffenden Aktien gesichert zu haben, sind ja schon verboten.

Die Kombination aus Leerverkäufen und allzu reißerischen Analysen hat aber auch schon ein Geschmäckle, oder?

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