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21.12.2016

16:34 Uhr

Verwaltungsgebühren und „Closet Indexing“

Bafin spricht Fondsgesellschaften frei

VonFrank Matthias Drost

PremiumKein Etikettenschwindel: Die Anbieter von Publikumsfonds, die auf „Closet Indexing“ überprüft wurden, müssen keine Regulierung ihrer Preisstruktur fürchten. Doch die Aufsicht verpflichtet die Branche zu mehr Transparenz.

„Closet Indexing“ heißt eine Form des Etikettenschwindels von Fondsgesellschaften. dpa

Börsenhändler in Frankfurt

„Closet Indexing“ heißt eine Form des Etikettenschwindels von Fondsgesellschaften.

BerlinSeit April 2016 laufen die Untersuchungen: Die Finanzaufsichtsbehörde Bafin hat deutsche Aktienfonds mit einem Volumen von mehr als zehn Millionen Euro und einer Aktienquote von mindestens 51 Prozent auf einen Etikettenschwindel geprüft. Beim „Closet Indexing“ bezeichnen Fondsgesellschaften einen Fonds als aktiv verwaltet, obwohl dieser sehr eng an eine Benchmark angelehnt ist. Höhere Verwaltungsgebühren, wie sie bei aktiv verwalteten Fonds üblich sind, wären dann unangebracht.

Am Mittwoch teilte die Bafin mit, dass keine Fälle festgestellt worden seien, in denen ein als aktiv deklarierter und entsprechend vergüteter Fonds ausschließlich einen Index nachbildete. Allerdings würden sich einige Fonds „nah an einem Index“...

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