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14.02.2017

11:56 Uhr

Zu hohe Gebühren bei Aktienfonds?

Nicht im Interesse der Anleger

VonIngo Narat

PremiumEine Anlegerlobby wehrt sich gegen zu hohe Gebühren bei Fonds, die sich ihrer Meinung nach zu stark an Indizes orientieren würden. Die Bafin sieht dagegen kaum Auffälligkeiten, will aber für mehr Transparenz sorgen.

Die Aufsicht hatte für deutsche Aktienfonds im vergangenen Jahr eine eigene Prüfung durchgeführt – ohne besondere Auffälligkeiten. dpa

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht in Bonn

Die Aufsicht hatte für deutsche Aktienfonds im vergangenen Jahr eine eigene Prüfung durchgeführt – ohne besondere Auffälligkeiten.

FrankfurtAnlegerschützer haben die vermeintlich hohen Gebühren einiger Aktienfonds ins Visier genommen. Die Anlegerlobby Better Finance veröffentlichte am Montag eine Liste mit Produkten, die möglicherweise zu teuer sind. Die europäische Vereinigung zur Wahrung von Anlegerinteressen kommt zu dem Schluss, dass bis zu 16 Prozent der untersuchten Aktienfonds zu hohe Gebühren verlangen.

Die Wortmeldung von Better Finance hat eine für Privatanleger lange Vorgeschichte. Vor einem Jahr untersuchte die europäische Wertpapieraufsicht Esma Aktienfonds. Sie prüfte, ob die Produkte sich in ihrer Zusammensetzung stark an einem Index orientieren, aber als aktiv gemanagt verkauft werden und entsprechend höhere Gebühren verlangen. Denn aktiv betreute Aktienfonds...

Kommentare (1)

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Frau Edelgard Kah

14.02.2017, 15:16 Uhr

Ein jeder weiß, dass es für fast jedes Anlageuniversum ETFs gibt. Sie bilden einen Index genau nach und verlangen nur sehr geringe Gebühren.

Seit langem ist auch bekannt, dass rund 90 % der aktiv gemanagten Fonds ihre benchmark nicht erreichen und die Gebühren sehr viel höher als bei ETFs sind. Das alles ist nicht neu.

Bislang wurden aktiv gemanagte Fonds aber nach ihrer Performance beurteilt. Wer die höchste Rendie brachte, war Testsieger.

Anscheinend gibt es nun aber völlig andere Beurteilungskriterien. Anscheinend muß die Zusammensetzung des Depots möglichst stark von dem benchmark-Index abweichen. Nichts dagegen. Aber dann darf der Anleger auch keinen DAX-Fonds kaufen. Dann muß er einen Anti-DAX-Fonds verlangen und warten, was aus diesem seltsamen Gebilde wird.

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