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30.01.2017

06:25 Uhr

Frankfurter Gespräch mit Charttechnikern

„Der Dax steigt auf über 13.000 Punkte“

VonUlf Sommer

PremiumVier renommierte Charttechniker sind sich einig: In der ersten Jahreshälfte dürften die Börsen weiter steigen. Vor allem den MDax sehen sie in Hochform. Doch die Sorglosigkeit der Anleger könnte zum Problem werden.

Dirk Oppermann, Frederik Altmann, Klaus Deppermann, Christian Henke. BOSTELMANN/BILDFOLIO

Analysten auf der Couch (v.l.)

Dirk Oppermann, Frederik Altmann, Klaus Deppermann, Christian Henke.

DüsseldorfWas taugen Prognosen mit Hilfe von Kurscharts und Trendfolgemodellen, wie sie die Charttechniker nutzen? Solange es diese Techniken schon gibt, streiten Anleger und Analysten über sie. Doch bisweilen gibt der Erfolg der eigenwilligen Zunft recht: 25 Prozent etwa legte der Dax 2013 zu – und vier Charttechniker sagten daraufhin im Handelsblatt ein gutes Aktienjahr 2014 vorher. Sie behielten recht. Genauso wie 2015, als dieselben Experten den Sprung auf über 11 000 Punkte prognostizierten – und auch 2016, als sie einen kräftigen Rückfall bis auf 8.000 Zähler vorhersagten. Dass der Dax im abgelaufenen Jahr „nur“ auf 8.753 Punkte einbrach, schmälert den...

Kommentare (1)

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Frau Edelgard Kah

30.01.2017, 12:48 Uhr

Normalerweise gilt die Regel "Zwei Charttechniker - drei Meinungen". Dass nun 4 Charttechniker die gleiche Meinung haben, irritiert mich. Im Grunde genommen haben die Herren gemeinsam die Vorstellung, dass sich der Kursaufschwung bis in den Sommer hinein fortsetzt und zu einer Übertreibung führt, die auf Dauer gesehen nicht haltbar ist und in der zweiten Jahreshälfte korrigiert wird.

Mag ja sein. Ebenso denkbar ist aber, dass die Hoffnungen auf einen Wirtschaftsaufschwung in den USA sehr rasch an Strahlkraft verlieren. Damit wäre auch das Ende des Börsenaufschwungs eingeläutet.

Zum M-DAX: Dass die höher bewerteten M-DAX Werte in der Baisse stärker an Wert verlieren als die DAX-Werte, deckt sich nicht mit meinen Untersuchungen. Mit Ausnahme eines einzelnen Jahres verlor der M-DAX in den Jahren mit negativem Vorzeichen weniger an Wert als sein großer Bruder.

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