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26.07.2017

06:10 Uhr

Fünf Jahre nach Draghis „Whatever it takes“

Ein Geniestreich mit Folgen

VonAndrea Cünnen, Jan Mallien

Premium„Whatever it takes“: Vor fünf Jahren versprach Mario Draghi, die EZB werde alles tun, um den Euro zu retten. Das hat er erfüllt. Doch nun muss er den Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik schaffen. Eine heikle Aufgabe.

Der EZB-Chef leitete die Wende in der Euro-Krise ein. Doch die Kritik an der Notenbank wächst. AFP; Files; Francois Guillot

Mario Draghi

Der EZB-Chef leitete die Wende in der Euro-Krise ein. Doch die Kritik an der Notenbank wächst.

FrankfurtAm Tag, als Mario Draghi zum entscheidenden Akteur in der Euro-Krise wird, schaut die Welt nach London. Aber nicht, weil der Präsident der Europäischen Zentralbank dort sprechen wird, sondern weil in der britischen Hauptstadt in wenigen Stunden die Olympischen Spiele eröffnet werden. Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt tritt Draghi am 26. Juli vor fünf Jahren bei einer Investmentkonferenz in einem Herrenhaus im Londoner Stadtteil St. James um kurz nach 11 Uhr ans Rednerpult. Zunächst lullt er das Publikum ein und erzählt davon, was der Euro mit einer Hummel gemeinsam habe. Die Hummel sei ein Mysterium der Natur. Eigentlich sei...

Kommentare (2)

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Frau V. Kanosa

26.07.2017, 10:14 Uhr

Grichenland und Italien sind unendlich reich! Sie brauchen nur die ihnen gehörenden Kunstgegenstände zu verkaufen (z.B. das Colosseum oder die Acropolis und andere Kunstgegenstände, die ihnen gehören). Damit wären die Schulden leicht gänzlich zu begleichen!
Warum nachen diese Länder das nicht? Und warum kauft Dragi Staatsanleihen und "drückt" die Zinsen auf 0% - für Sparer ein Desaster!

Frau Edelgard Kah

26.07.2017, 12:29 Uhr

Sehr geehrte Frau Cünnen,

es ist sicher richtig, dass die EZB ein Erwartungsmanagement betreiben muß. Genau so richtig ist, dass sie ihre ultralockere Geldpolitik nicht dauerhaft beibehalten kann. Aber beide Aussagen sind reine Selbstverständlichkeiten.

Wo sind denn eigentlich unsere großen Strategen? Mir fehlen schon die kleinsten Ansätze für eine Diskussion, welchen geldpolitischen Kurs die EZB auf längere Sicht anstreben könnte oder sollte.
Wie ist es beispielsweise um die Schuldentragfähigkeit der EU-Länder bestellt? Ertragen alle Länder einen deutlichen Zinsanstieg?

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